finally Tiffany

Ja, du meine Güte. Es gibt so Projekte, die will man/frau unbedingt und auf jeden Fall mal erarbeiten. In meinem Fall steht neben einer fünffarbtunika aus irgendeiner älteren Sabrina eben auch die Umsetzung der Anleitung „Tiffany-Tunika“ an. Entstanden ist der Wunsch im Oktober 2011, als ich in dem damalig-einmaligen Sonderverkauf von Wollmeisen bei der Maschenkunst fünf Stränge in unglaublich satten grün-blau und lilatönen erstanden hatte. Bis zum vergangenen Freitag fehlte mir zu meinem Glück aber immer ein passendes Garn, welches diese Farben unterstreicht, ein bissl edel ist und gleichzeitig aber nicht noch zusätzliche Unruhe in das Stück bringen sollte.

Lange habe ich hin und her überlegt und am Ende bin ich auf dieses Gioiello gestoßen, welches neben den hellen lila- und grüntönen eben auch durch scharz und silber und das verarbeitete Mohair eben alles mitbringt. Lange hatte ich darüber nachgedacht etwas weiß oder silbergraues zu nehmen, aber alles wirkte irgendwie „nicht richtig“. Daniela empfahl ein Garn mit gold-schwarz und es sah auch wirklich gigantisch aus, einzig ich mag überhaupt kein Gold. Das wäre für mich ein nogo und ich würde die Tunika so nie selbst tragen. Also entschied ich mich für das erstbeschriebene Garn und nahm zwei Mal 50g mit.

Der Hinweis, dass es sich um ein Auslaufgarn handele bewog mich dann letztendlich dazu doch am Samstag schon mit dem Stricken zu beginnen und die Petal (mal wieder) auf Eis zu legen.

Es bring ja weder etwas jetzt in Hamsterkäufe zu verfallen, noch wenn mir mittendrin das Garn ausginge. Also hatte ich die besten Gründe ein weiteres WIP zu beginnen. Und das tat ich dann auch.

Als erstes hatte ich mittels Hildegard und dem Knäuelwickler die Stränge gewickelt und halbiert. DieBänder werden jeweils Doppelsträngig in verschiedenen Farbkombinationen vertrickt und ich arbeite da lieber mit mehreren Knäuel als einzelne von innen und außen abzuwickeln. Tiffany eignet sich also NULL zu einem Mitnahmeprojekt, da ja auch alle paar Reihen die Farben gewechselt werden müssen. So arbeite ich also mit 12 (!) Knäuel von verschiedenen Garnen, der Anleitung und zwei Nadeln. Mein Bester freund ist die Schere und ich freue mich schon jetzt die hunderte von Fadenenden zu vernähen. nicht. Aber was soll’s dafür sind die Farben wirklich astrein und es wird einfach großartig. Durch die doppelten Garne und das feste Gestrick ( ich arbeite trotzdem mit 3,75mm Nadeln, da mir das sonst zu locker wird) ich es ein ideales Teil für den Winter.

Das erste Band, der erste Querstreifen und 1$ vom zweiten Band sind bereits fertig. Ich bin begeistert von der tollen Anleitung. Es ist eben mal eine ganz andere Weise um ein Oberteil zu gestalten.

Daneben haben wir endlich die selbstgebastelte Schneiderpuppe in Angriff genommen. Mir fehlt noch die rechte idee für die Füllung. Denn: zwei große Beutel Füllwatte reichten gerade für die Oberarme. Da wird man ja Arm bei. Und ich würde die Hülle gern über meine eigene Puppe stülpen, um Platz zu sparen, damit ich keinen zweiten Ständer brauche. Na mal sehen ob Kissen da weiter helfen.

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