wenn man keine Zeit für nix hat

Es gibt so Tage, da fällt mir ganz besonders auf, wie wenig Zeit am Ende eines Tages bleibt, um seinen „Hobbys“ nachzugehen. Nu habe ich ja ganz besonders wenige davon *hüstel* und stelle immer öfter fest, dass ich mich gar nicht recht entscheiden kann, was ich denn nu am liebsten machen will, und deshalb immer häufiger vor dem PC ende, weil der Mann da auch sitzt.

Das ich gerne in Online-Prarallelwelten herumhüpfe ist an sich ja nicht das Problem. Vor allem nicht, wenn der Mann das gleiche tut. Dumm daran ist nur, dass ich 1) sowieso den ganzen Tag in den Bildschirm stare ( im Dienst) und 2) ich nur so wenig Freizeit für all die anderen Dinge habe ( Hunde, Stricken, Sticken, Nähen, Lesen…etc). Gleichzeitig ist mein Gehirn zur Zeit ÜBERvoll mit den wirresten Gedanken von Planspielchen über irgendwelche Zukunftsphantasien bis hin zu ganz real-aktuellen (Geld-)Sorgen und familiären Belastungen. Das lähmt meine Kreativität und dazu kommt, dass ich mittlerweile in ziemliche Zeitbedrängnis die Gewandung betreffend gerate. Einerseits komme ich nur schleppend voran, weil ich selbst noch nicht wirklich den Durchbruch in Sachen „wie datt janze aussehen soll“ habe, zum anderen will der Mann andauernd wieder anders.

Ich habe in den vergangenen zwei bis drei Wochenen zwei Schnitte für Ober- und Untergewand erstellt und diese mit Nesselstoff zu erst-anziehbaren Grundpräparaten gefertigt. Dumm nur, dass ich vorgestern „nur mal eben“ den Ärmelausschnitt anpassen wollte, und sich dabei herausstellte, dass der Mann eine andere Kragenform will. Unterm Strich bedeutet das für mich aber erstmal wieder einen neuen Schnitt anfertigen. WEIL ich kann nicht pfuschen. In mir sträubt sich alles dagegen. Und grundsätzlich kann ich in Zukunft noch mal von dem jetzt erstellten Schnitt profitieren. Aber für jetzt aktuell heißt das zurück auf Anfang und noch mal neu Papaier zusammenkleben, neu abmessen, zeichnen ausschneiden, Stoff zuschneiden und heften. WEnn dass dann alles passt sich endlich weitere Gedanken über den richtigen Stoff machen, den (in ausreichender Menge) bestellen und dann hoffen, dass alles bis zum 19.7. fertig wird. Denn das ist der letzte Tag, an dem ich noch etwas machen kann. Am 20.7 sind wir unterwegs und ab 21. braucht der Mann die Klamotten…

Und ganz nebenbei will ich eigentlich gern das Projekt Tiffany abschließen. Nicht aus Zeitdruckgründen sondern weil ich gern ein Ufo weniger hätte und weil ich es hasse, wenn sich ein Projekt so in die Länge zieht. Und es geht ja voran. Gestern Abend habe ich mir eine Couch & TV mittwochsauszeit gönnen müssen wegen der Migräne und so konnte ich wenigstens den Querstreifen fertig machen und das letzte Band beginnen. Zumindest nach dem pattern ist es der letzte. Ich vermute aber, wenn die Farben reichen, werde ich am Schluß unten noch ein weiteres Band anstricken.

Ich vermute, dass ich noch einmal Gioiello nachkaufen muss und habe ein bissl die Befürchtung, dass es das Garn dann nimmer gibt. Daniela aus der Maschenkunst hatte mich beim Kauf darauf hingewiesen, dass es ein auslaufprodukt ist. Na das drängt mich natürlich zusätzlich fertig werden zu wollen, außerdem muss ich bin zum nicht mehr allzu fernen Herbstbeginn noch ein paar Pullover / kleider /Jacken fertigen. Ich habe diesen „Sommer“ genutzt und alle alten ausgeleierten Teile rausgepfeffert. Und weil ich genug Wolle habe sollen diese durch eigenkreationen ersetzt werden. Und wenn dann noch Zeit ist würde ich gerne weiter Sticken ich hätte das Bild gern noch an der Wand 🙂

Ich hab einfahc keine Zeit zum Arbeiten. Datt jeht so nich weita … 🙂

 

 

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