Ein bisschen rumgesponnen

habe ich am vergangenen Wochenende. Vor Wochen hatte ich schon das Gelb vom August Fiberclub aus der Chantimanou Handspinnerey versponnen. Da ich ja noch immer plane, den Sari daraus zu stricken, wird auch immer ein bisschen von der nächsten Farbe   um einen schönen Übergang zu haben.

Hier habe ich mal eine kleine Collage erstellt um zu zeigen, wie unterschiedlich die Kamera die Farbe einfängt. So richtig getroffen ist die Farbe dennoch bei allen dreien nicht, aber das ist jetzt auch nicht so 100 %ig wichtig. Ich will die Garne ja nicht verkaufen oder 🙂

wpid-collage_20150119075309344.jpgzumindest kann man erkennen, dass der Pfirsich sich doch leicht vom Sonnengelb abhebt. Damit die Übergänge nicht zu unruhig werden und weil ich das   gern mag, habe ich dann selbstverständlich dreifach verzwirnt.

Dann habe ich noch die Beerentöne, die eigentlich für den Swap gedacht waren verzwirnt, auch da war das Verspinnen längst erledigt, und ich habe dem Faden einfach ein bissle Ruhe „gegönnt“. Die Mischung mit der Milchseide und dem Leinen gefällt mir an sich ganz gut, ich bin nur gespannt, ob das Leinen noch ein bissle weicher wird nach dem Baden. Da ich beim Swap ausgestiegen bin muss ich jetzt mal gucken, was ich daraus mache. Es sind auch nur knapp 240 m auf etwas mehr als 100g. Ideal vielleicht für eine Mütze. (Natürlich auch Navajo)

wpid-20150117_113203.jpg

Und dann war da noch der Fiberclub September, die „dunkle Seite der Jungffrau“. Mein erster Spinnversuch mit der russischen Spindel. Und zwar im kurzen Auszug, was zwar vielleicht nicht wirklich ideal ist, aber auf jeden Fall funktioniert. Das Spinnen mache ich ja ganz gerne so auf der Spindel und die dunkle Jungfrau ist auch mein Mitnahmeprojekt, aber zum Verzwirnen nehme ich dann doch das Rad. Da die Jungfrau schon recht bunt ist, durch die Färbung habe ich auch dieses Navajo verzwirnt. Es sind 51g und die zweite Hälfte ist zur Zeit auf der Spindel.

wpid-20150117_113124.jpg

und weil es recht gut lief, habe ich die erste Spule mit dem Pfirsich und ein bisschen orange auch schon voll. Diese wartet jetzt auf den zweiten Teil, bevor ich dass dann wieder zwirne.

wpid-20150117_113237.jpg

image Auch hier sieht man noch mal, wie unterschiedlich die Farben wirken, wenn ich im dunkeln mit Bltiz fotografiere. Die „Wahrheit liegt irgendwie dazwischen“ ist bei den Farben immer richtig.

image

und hier mal eine Nahaufnahme, die ich die Farben nebeneinader verspinne, wenn ich die zwei Farbtöne mischen will.

 

Am Samstag hatten wir dann noch ein kleines Spinntreffen, bei dem ich erstmals das schöne blau von meiner lieben Fortuna mit meiner Matthes-Kreuzspindel angesponnen habe. Merino-Soja in blau und die zweifarbige Kreuzspindel. Ein Traum!

wpid-20141223_112025.jpg

Da ich aber nicht gut im sitzen mit der Fallspindel arbeite, habe ich dann nach einiger Zeit auf die Russin und die Jungfrau umgesattelt und da ein bissle weiter gesponnen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s