Wie der Steampunk einzog

Durch die Hobbies vom Mann und von meiner Schwester kam ich vor drei Jahren dann auch dazu mich immer mal wieder mit Steampunk und seinen Ausprägungen zu beschäftigen. Vor ab, was mich persönlich natürlich reizte, war die elegante Damenkleidung. Aber auch die Männer sahen Ende des 19. Jahrhunderts eben einfach viel eleganter aus. Kunststück, der Adel musste sich ja auch nicht die Hände schmutzig machen.

Daneben ist aber eben auch die Idee, wenn sich Dampf durch gesetzt hätte und wir weiter auf Metalle gesetzt, statt mit Plastik hantiert hätten, irgendwie großartig. Die Kreativität dahinter ist einfach inspirierend.

Wie auch immer, jedenfalls gefällt mir das 19. Jahrhundert, die Idee hinter Steampunk besser als das dunkle triste Mittelalter. Isso. Bleibt auch so 😉

Nun, nach nunmehr 3 Jahren quengelei und immer wieder drauf ansprechen, wie cool diese ganze Subkultur sich (vor allem was ich so im Internet fand) zeigt, fand der Mann das plötzlich interessant. Und nun will er Gewandung. am liebsten bis Weiberfastnacht, was in nicht mal 2 Wochen ist *hüstel*… Kleines Problemchen, der mann hat nicht gerade Idealmaße, was vor allem dann zur unmöglichen Herausforderung wird, wenn man dazu einen Burdaschnitt in die Hand bekommt. „Da mach“ ist dann nur bedingt cool, wenn zwar alle „Zutaten“ ausgesucht und mitgenommen werden, dummer Weise sich dann aber herausstellt, dass die größtmögliche Größe im Mehrgrößenschnitt noch leider 4 Nummern zu klein ist. Genau genommen fehlen für den Brusumfang mal locker 12 cm. Ich fürchte der Bauchumfang ist noch brutaler, der wird aber erstmal beim Schnitt gar nicht angegeben.

Jetzt hoffe ich inständig, dass der (etwas großzügiger) gekaufte Stoff dann auch reicht. uiuiui. Erster Schritt zum passenden Gewand ist jedenfalls die Kopiererei, denn einen Originalschnitt zerschneide ich einfach nicht. Das geht mir gegen den Strich, seit ich mein erstes Schnittmuster damit total verschnitten habe. Danach muss ich mich noch einmal sehr intensiv mit dem vergrößern von Schnittteilen beschäftigen…. Und ich könnte wirklich wirklich eine Schneiderlehre oder so gebrauchen, damit mir das mal wirklich jemand beibringt.

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Der Mann wünscht sich ein einfarbig schwarzen Gehrock zu nadelgestreifer Hose und Weste. Das Hemd stellt dann noch einmal eine ganz anderer Herausforderung. Zur Not muss erstmal ein einfaches gekauftes herhalten. Vorausgesetzt ich bekomm alles andere überhaupt auf die Kette. Das hier wird definitiv eine Herausforderung! Zu genau dar sich die Stoffe eh keiner betrachten, sonst gibt’s Schelte von wegen Authenzitität und so. Aber hey, noch mehr geld für den ersten Versuch shee ich dann ja auch nicht ein.

Gleichzeitig ist der Mann jetzt auf dem totalen Basteltripp und ich habe den Verdacht, dass wir bald Stemapunktaugiche PCs, USB-Stick und was weiß ich noch alles im Haus haben werden 😉  Nunja, man merkt, er sucht einen Ausgleich zum zerzeit etwas zermürbenden Millelalterthema

 

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