Mein Besuch auf den Lillestofffestival

Als ich im Mai durchaus sehr spontan beschloss, dass ich dieses Jahr bei dem 4. Lillestofffestival dabei sein will, hatte ich absolut keine Ahnung, worauf ich mich da einlasse. Es trafen sich also so rund 100 näh- und Lillestoffbegeisterte Frauen ( gabs auch Männer?) in Langenhagen bei Hannover um dort zu Nähen, zu lernen und ihrer Kauflust zu frönen.

Ich jedenfalls reiste am Freitag mit meinem Gepäck nach Hannover. Nach mehr als 6 Stunden Fahrt ( für eine Strecke, bei der ich eigentlich nur die Hälfte der Zeit benötigen sollte) kam ich um 19h endlich am Hotel an.

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Ein Koffer, zwei Nähmschinen, Lineale, Strickzeug und Bücher

Mein Zimmer war recht einfach ausgestattet, aber sauber und für die 2 Tage auf jeden Fall vollkommen ausreichend.

IMG_20170915_194358Den Abend verbrachte ich mit einem kleinen Spaziergang, einem halben Hähnchen von der Fressbude am Rewe gegenüber des Hotels und ging dann bald schlafen.

Ziemlich aufgeregt fuhr ich am anderen Morgen nach Langenhagen, was nur knappe 10 Autominuten vom Hotel entfernt war und Laufen war leider wegen der Maschinen keine Option.

IMG_20170916_094537Und dann hieß es erst mal anstehen. Lange. Fast 1,5h Stunden standen wir da so rum, ich war recht pünktlich um 9h da und um 10:23h ging es für mich dann endlich rauf in den 3. Stock, wo ich einen Workshop bei Dana Lübke aka die Komplizin hatte. Es ging darum anhand einer ihrer Schnitte ein passendes Kleid zu nähen.

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Die erste Feststellung war dann auch, dass ich 2 Größen brauchte, obenrum eben eine M und untenrum eine L, mein bekanntes Problemchen. Dana Lübke half mir dann auch bei der Anpassung des Oberteils an den Rockteil, so dass das Kleid dann auch passen sollte.

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Und dann verzettelte ich mich heillos. Ich bügelte erst mal meinen Stoff, der durch den Transport ganz schön zerknittert war und fing dann mit dem Abzeichnen der ersten Schnittteile an. Und das obwohl andere Teilnehmerinnen schon fast mit dem Zuschneiden der Schnitteile fertig waren. Keine Ahnung warum, aber ich war definitiv echt sehr langsam mit allem.

Deshalb sind das hier auch die letzten Bilder vom Kurs. Nachdem ich die Vorder- und Rückteile zugeschnitten hatte war leider schon die Mittagspause. Ich hatte also die Wahl essen zu gehen oder die restlichen Teile hungrig zu zuschneiden.

Ich entschied mich fürs Essen gehen, was ein Fehler war. Zwar war das Essen wirklich sehr lecker, aber durch die schiere Masse an Frauen, die da zum Essen anstanden dauerte es fast eine Stunde bis ich mein Essen hatte. Nach dem Essen kam dann auch noch das Filmteam, weshalb ich wiederum erst verzögert weiter zuschneiden uns schließlich mit dem Nähen beginnen konnte, als die erste bereits ihr fertiges Kleid anprobierte.

In der Pause hatte ich auch Gelegenheit in die Stoffkiste ( 2. Wahl) zu greifen und mir zwei Stoffschätze heraus zu suchen.

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Der Tag lief insgesamt total unrund, und obwohl Dana wirklich viel Hilfestellung leistete und der Kurs bei anderen Teilnehmern auch wunderbare Ergebnisse hervorbrachte wurde mein Kleid am Ende nur halbfertig und liegt nun bereits in einer Umzugskiste verstaut und harrt der Dinge, die da kommen mögen.

Viel später als gedacht konnte ich zumindest die Seitennähte noch schließen und Dana Lübke schaute noch nach der Passform. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal für die Geduld!

Dann packte ich zusammen.

Leider habe ich es versäumt ein Bild vom großartigen Inhalt meines Goodie Bags zu machen. Darin war ein Anleitungsbuch, eine Nähzeitschrift und ein ganz toller Stoff enthalten. Dazu ein kleines Handnähset, was ich sehr niedlich fand.

Vielen Dank auch dafür!

Tag zwei war dann für mich nur ein halber Tag. Ich brauchte keine Nähmschinen schleppen, da ich einen Schnitte an Längen anpassen Kurs hatte. Also ging es darum einen Grundschnitt an meine persönlichen Maße anzugleichen, was sehr spannend ist, grundsätzlich natürlich auch aus Büchern gelernt werden könnte, mir aber durch die direkte Erklärung viel leichter fiel. Zumal ich so auch mal jemanden zur Hand hatte, der mir die Maße auch ausgemessen hat.  Da ich davon aber keine Bilder habe, zeige ich hier nur noch ein paar Eindrücke von Sonntagmorgen, als sich die Halle unten so langsam füllte und ich die erste Stunde zum frühstücken und schauen genutzt habe.

Wir wurden übrigens das ganze Wochenende mit Coupons für jeweils 2 Kaffee, 2 Stück Kuchen und einem warmen Essen verwöhnt und am Sonntag Morgen gab es auch noch Frühstück in Form von belegten Brötchen, Baguette, Mini Croissants und so weiter. Das fand ich sehr, sehr großartig!

Trotzdem musste ich insgesamt für mich feststellen, dass dieses Wochenende insgesamt kaum meiner Natur entspricht, mir war es zu voll, zu laut und ich war eigentlich die ganze Zeit komplett überreizt. Das kann durchaus damit zusammen hängen, dass ich ganz allein dieser Masse an Menschen „ausgesetzt“ war,  oder auch daran, dass es mir grundsätzlich durchaus schwer fällt Kontakte zu knüpfen. Vielleicht war es aber einfach auch ein blöder Zeitpunkt für so eine Reise, da wir ja mitten im Umzugsstress eigentlich ganz viele andere Dinge zu klären haben, als ausgerechnet ein ganzes Wochenende irgendwo bei Hannover zu „vertrödeln“. Immerhin sind da noch Unmengen an Kisten zu packen, der Strom zu bestellen, den Telefonanschluss zu organisieren, ganz zu Schweigen vom Umzugstag, dem Wagen, Helfern usw. Keine besonders schöne Zeit um ein ganzes Wochenende raus aus allem zu sein. Jedenfalls nicht für einen Kontrollfreak wie mich.

Außerdem war es wirklich schade, dass die Kurse erst extrem Schnell ausverkauft waren, genauso wie Nähtische im Übrigen und dann erfuhr man im Nachhinein, dass in einigen Kursen durchaus noch Platz gewesen wäre ( unter anderem im Schnittkonstruktionskurs vom Sonntagnachmittag zur Weitenanpassung, den ich leider nicht mehr besuchen konnte, weil ich am Nachmittag noch mit der Schwiegerfamilie verabredet war. Hätte ich das vorher gewusst, wäre meine Tagesplanung für den Samstag eine andere gewesen ( Nähtisch für Samstag und Weitenanpassungsworkshop am Nachmittag zB.) . Sei es drum, es war in jedem Falle ein Erlebnis, dass sich insgesamt durchaus empfehlen lässt. Mit mindestens einer Freundin. Und vielleicht weniger Erwartungen an solche (für mich durchaus teuren) Workshops.

 

Ich denke, ich persönlich werde mich nächstes Jahr lieber mal nach einer Möglichkeit umhören, wie ich gezielt die Dinge erlerne, die ich so für mich brauche. ( Grundschnitt erstellen und anpassen von Schnitten für mich und den Mann zum Beispiel, oder Handhabung meiner Overlock. und der Pfaff.)

von Federn und Faultieren

Nun habe ich es auch geschafft die beiden Liv fertig zu nähen. Ich besitze nun also ein langärmeliges Federshirt und ein Sommershirt 😀

Tatsächlich gefällt mir die Liv sehr gut und ich würde mir gerne noch mehr Shirts nähen, in verschiedenen Farben, mit verschiedenen Ausschnitten. Die gehen ja relativ schnell ❤

die schwarzen Bündchen habe ich tatsächlich aus Bündchenstoff gemacht, das gefällt mir auch ein bisschen besser, als die Bündchen aus dem gleichen Jersey zu machen, allerdings ist das schwarz natürlcih recht auffällig. Bei anderen Mustern würde mir so ein breites Bündchen vielleicht manchmal eher nicht gefallen, aber zum glück kann ich das dann ja individualisieren.

Danach habe ich mich dann an mein Faultierkleid gemacht.  Ich hatte mir die „Ella“ von Pattydoo ausgesucht und wollte ebenfalls einen Rollkragen an dem Kleid haben. Da ich nun aber oft friere kam mir der dicke Sweatshirtstoff ganz gelegen. Und weil Kleider ohne Taschen einfach doof sind, sollten in dem Rockteil 3 Taschen eingearbeitet werden. 1 Tasche fürs Phone im Taillenbund und 2 Nahtverdeckte Taschen an den Seiten.

Nach dem Einnähen der Ärmel stellte ich leider fest, dass die viel zu eng sind. Also habe ich kurzentschlossen die Ärmel raus getrennt und aus dem grauen Jersey, der etwas dünner ist nochmal zu geschnitten und eingenäht.  Jetzt fehlen nur noch die Säume, aber so grundsätzlich ist mein Kleid jetzt fettisch. Und ich im Nähfieber. Ich würde so gern direkt weiter nähen, leider sind die nächsten Wochen total verplant. Und außerdem stehen jetzt erst mal Mäntel für die Hunde an.

 

 

Neues Baby eingeweiht

Ich hatte es glaube ich schon einmal kurz erwähnt, dass wir von unserem Trip nach Cuxhaven und Hamburg auch eine Overlock mitbrachten. Es ist die Gritzner 788 geworden. Seither stand sie jedoch ungeöffnet auf meinem Nähtisch, denn ich hatte einfach keine Zeit um mich mal in Ruhe einem neuen Projekt zu widmen. Mit meinem neuen Taschengeld habe ich mir jedoch spontan ein paar Stoffe bestellt und um die vor einiger Zeit erworbenen Schnittmuster ( Ella und Liv von pattydoo) endlich auszuprobieren und die Overlock einzuweihen habe ich mich für den weißen Feder-Jersey entschieden. Links im Bild sind noch Softshellstoffe für ein anderes Projekt, für das ich auch noch einen weichen Teddyplüsch als Futter bestellte. Außerdem habe ich 4 m marineblauen Jackenoberstoff ( wohl auch Softshell, aber wahnsinnig dünn) bekommen, der nun erstmal ins Lager kommt bis ich den Mut gefasst habe und weitere Materialien bestellt haben werde für einen gefütterten Mantel/ Trenchcoat.

 

Eigentlich sollte aus dem Federstoff kombiniert mit schwarzem Stoff eine Ella werden. Ich musste jedoch am Samstag feststellen, dass ich versehentlich zu wenig bestellt hatte und es auch im örtlichen Geschäft in der passenden Qualität keinen schwarzen Jersey mehr gab. Also habe ich dann 2 Liv zugeschnitten. Eine langärmeliges Variante mit Rollkragen und eine kurzärmelige Variante mit Rundhalsausschnitt und Puffärmeln. So habe ich den Stoff optimal genutzt und konnte es durchaus rechtfertigen spontan weiteren Stoff für die Ella zu kaufen, was ich dann auch getan habe, da ich die kleinen Faultiere einfach nicht im Laden liegen lassen konnte.

Mein Wochenende bestand also überwiegend darin die Papierschnitte zusammen zu basteln, Stoffe zu waschen und dann die einzelnen Teile zu zuschneiden. So kann ich jetzt in einem Rutsch drei Projekte nähen und mich mit der Gritzner anfreunden.

Für die Ella hatte ich zunächst unifarbenen Stoff angedacht, beim Zuschnitt fiel mir dann aber auf, dass die Verkäuferin mir wohl doch zu viel Stoff aufgeschwatzt hat und ich nun doch die Ärmel aus Faultierstoff zuschnitt. Dafür bekommen die Ärmel dann aber unifarbene Bündchen. Zusammen mit dem Rollkragen und dem Taillenband hoffe ich auf eine schöne Optik. Die Schnitteile Mustergerecht aufzulegen und auszuschneiden ist mir glaube ich nicht ganz gelungen, ich hoffe aber, dass es mich nicht zu sehr stören wird.

Dabei sind mir schon ein paar Dinge aufgefallen, die ich unbedingt recherchieren muss:

– Wie genau ist das mit der Nahtzugabe bei Overlocknähten gemeint?

– Wie kann ich die „richtige“ Nahtzugabe einstellen? In der Bedienungsanleitung steht zwar etwas von 0,5-1,0 mm aber ich sehe nicht wie ich den Abstand von Messer und Nadeln ändern kann.

– Wie bekomme ich jetzt die gewünschten Taschen in meine Ella? Da muss ich nochmal gucken, ob es da Richtlinien zur „richtigen“ Höhe gibt. Ich möchte Nahtverdeckte Seitentaschen integrieren und zusätzlich im Bund eine Tasche für das Phone integrieren.

Für die Nahtverdeckten Taschen habe ich dieses schöne kostenlose Tutorial gefunden und das werde ich auch versuchen. Vielen Dank für das erklären.

Immerhin konnte ich dann mit dem Nähen wenigstens noch anfangen und so haben beide Liv nun die Schulternähte geschlossen und sind am Ausschnitt entsprechend mit einem Bündchen oder Rollkragen versehen. Leider habe ich es bei beiden vorne geschafft eine kleine Falte einzunähen. Da es mir aber zu viel Aufwand ist den ganzen Kram nochmal aufzumachen lasse ich es als Anfängerfehler gelten. Ist halt blöd, dass es vorn ist und ich es immer sehen werde.

Außerdem sind die kurzen (mehr oder weniger gepufften) Ärmel auch schon dran. Also ist mein aktueller Stand 2 Shirts mehr oder weniger halbfertig genäht und 1 Kleid zugeschnitten. Ich finde es reichlich viel ein Wochenende.

 

 

Tischdecke, die letzte

Nachdem ich am vergangenen Freitag bereits bei der 1. Naht meinen guten Herrn Pfaff geschrottet hatte konnte ich mir ja die Nähmaschine meines Freundes leihen.

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Im Laufe des Dienstags und im Schweiße meines Angesichts Alle Kanten für die Säume umgebügelt und dann festgesteckt, damit ich diese dann am Mittwoch ( ich hatte mal wieder um 14h Feierabend) fertig nähen konnte. Ohne Nählicht zu arbeiten war eine echte Herausforderung für mich, aber letztendlich sind die Tischdecken jetzt fertig.

img_20160913_154121.jpg Nach der ersten Hälfte gönnte ich mir eine schöne Tasse Kaffee und dann ging es weiter.

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Natürlich musste ich mehrfach die Unterfadenspule neu füllen, so auch bei der aller letzten Naht des Tages.  Aber es war immerhin die letzte Naht, die billig-AEG hielt durch ( auch wenn sie wirklich an den Ecken zu knabbern hatte an den Mehrlagigen Stoffschichten.)

img_20160913_163011.jpgImmerhin, jetzt sind die Tischdecken jedenfalls fertig! Woohoo! Ungefähr so sieht das dann am Hochzeitstag auf den Tischen aus:

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Dazu haben wir jetzt weiße Stretch Hussen für die Stühle und blaue „Schleifen“, die eigentlich nur Bänder mit einer  runden Strass Brosche sind. Nicht zu kitschig, weil das zum Rest nicht passen würde, aber eben doch ein bisschen „Chichi“. Und auch die „Ständer für die Lampen“ sind nun fertig. Ich habe am Mittwoch noch eine Schablone gebastelt um die Acrylröhren halbwegs mittig auf die runden Scheiben zu kleben. Die Schutzfolie werde ich dann erst am Hochzeitstag (bzw. dem Abend davor) im Partyraum abziehen.

Tatsächlich sind jetzt nur noch ein Haufen Kleinigkeiten, die mir so nach und nach einfallen, zu erledigen. Die große Bastelei ist aber im Grunde fertig. Dieses Wochenende werde ich hoffentlich dann noch den Rest schaffen. ( Die restlichen Gastgeschenke fertig machen, bei denen noch etwas fehlte,  Parkscheiben bekleben, Autoschleifen binden, Deckblatt und Titel für innen für das Gästebuch gestalten)

Tischdecken die 3.

Am Freitag sollte es weiter gehen mit den Tischdecken. Ich hatte sogar noch ein Bild gepostet und fing dann an und musste bereits nach 30 Sekunden wieder aufhören.

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Aus irgendeindem Grund hatte Herr Pfaff beschlossen den Stoff zu fressen und dabei habe ich dann den Greifer an der Halterung für die Unterfadenspule verbogen. Oh Mann. 20160909_202332.jpg

Dass das nichts Gutes sein konnte war mir sofort klar. Also war der Plan, die Tischdecken fertig zu nähen dahin.

Am Samstagmorgen habe ich dann die Maschine weg gebracht und stand erst mal ziemlich frustriert da.

Zum Glück gibt es Freunde und so konnte ich mir eine Maschine bei einem Freund leihen und am Sonntag doch noch ein wenig weiter kommen. Die schrägen Nähte sind nun fertig und die Kanten für die Abschlußsäume sind zumindest umgebügelt.

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Nun werde ich dann wohl Nach und nach die Säume nähen und dann ist endlich auch dieses Kapitel abgeschlossen.

Am Samstag war auch Spinntreff bei Chanti und da ich ja eh unterwegs war, weil die ich die Maschine wegbringen und abholen musste fuhr ich doch hin. Und es tat gut, so, so gut mal raus zu kommen. und die Liebe Frl- Riech-Fein hatte ein bisschen Wolle mitgebracht und ich habe zugeschlagen 142g Spindlecakes „Enterprise“ mit Merino, Hanf, Glitzer-Angelina. img_20160911_004130.jpg

 

 

Tischdecken die 2.

 

Inzwischen hatte ich alle weißen Streifen zugeschnitten und die weiteren 4 Tischendecken zu nähen begonnen als mir letzte Woche zwei Freundinnen halfen die letzten schwarzen Streifen zu zuschneiden und dann die Teile zusammen zu stecken. Danach war und ist es eine reine Fleißarbeit. Leider spielte die Billig-Overlock, die mir eine Freundin überlassen hatte, nicht mit und ich habe dann eben doch alles mit der Pfaff versäubert. Aber dadurch, dass ich nun alle 6 Tischdecken hintereinanderweg nähen konnte musste ich wenigstens nicht mehr dauernd die Garnfarben wechseln. Und da meine liebe Katha alle Decken vorgesteckt hat war die Näherei eine reine Fleißarbeit. Den letzten Samstag und Sonntag habe ich so mit nähen verbracht und heute geht es in die Schlußphase, wenn ich erst noch die Schrägen Nähte mache und dann bei allen Tischdecken erst die Säume umbügele und dann ebenfalls festnähe. Ich hoffe, dass ich damit schnell durchkomme und dann doch Morgen irgendwie noch Zeit für das Spinntreffen finde. Aber das werde ich spontan entscheiden.

Außerdem habe ich einen neuen treuen Nähbegleiter: img_20160903_084707.jpg

Bei meinem Kaffeekonsum konnte ich nicht widerstehen, als diese Maschine im Angebot war und daher trinke ich nun vor allem am Wochenende viele Latte und Cappuccino.

Das nächste verrückte Nähprojekt

Was mich die ganze Zeit schon umtreibt, ist die Tischdeko. Es sollte ja etwas besonderes sein. Also beschloss ich irgendwann die Tischdecken eben selbst zu nähen. Und da ich weiße Tischdecken für unser Thema einfach zu schlicht fand und weiße Ränder aber zu schnell dreckig werden sind es jetzt eben ein blaues Quadrat in der Mitte und dann umlaufende weiße und schwarze Streifen. Dabei habe ich die Zuschneide arbeiten und den Stoffverbrauch komplett unterschätzt. Und es ist einfach elendig die ganzen Streifen aus Papier festzustecken, dann diese zu Umranden einen cm Nahtzugabe aufzuzeichnen und dann die Papiervorlage wieder abzunehmen weil auf die Stoffbreite nämlich 7 Streifen drauf passen ich aber dummer Weise bisher nur 4 Papierschnitte vorbereitet hatte. Am Montag habe ich den restlichen schwarzen Stoff gekillt und dabei festgestellt, dass ich mit dem Stoff nicht hinkomme, ich muss weitere 4,5 m Stoff bestellen. Der weiße Stoff liegt jetzt seit Tagen in der Küche rum. Die ersten 4 Streifen sind aufgezeichnet und ich müsste da mal weiter kommen, aber unter der Woche fehlt mir eigentlich die Zeit dazu. Also werde ich am Wochenende noch einmal einen Zuschneide-Marathon einlegen müssen.

Aber ganz hässlich finde ich die Tischdecken nicht. Die Nähte sind alle mit Zickzackstich noch einmal versäubert und die Zugaben etwas zurück geschnitten. Es sind dennoch ziemlich viele Nähte und ich finde es recht schwierig die Kanten genau zu treffen, obwohl ich eigentlich schon ganz zu zugeschnitten hatte.

2 Tischdecken sind fertig, die schwarzen Streifen für 4 weitre zugeschnitten. Insgesamt brauchen wir wohl 12 Decken und ich habe noch 65 Tage Zeit. waahhhh.

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