Workshop Wochenende

Am vergangenen Wochenende hatte ich die große Ehre und Freude an dem Workshop „passt perfekt“ teilzunehmen. Cordula und Mona  haben die perfekten Bedingungen geschaffen um an den 3 Tagen jede Menge neues zu lernen. Wir waren 12 Teilnehmerinnen und jede brachte ihr eigenen Ideen, Erfahrungen und Besonderheiten mit ein.

Am Freitag bezogen wir am Nachmittag unsere Zimmer und haben dann erst einmal gemeinsam im Aufenthaltsraum die Zeit genutzt um ein bisschen zu schnakken, uns kennen zu lernen und noch an den „Hausaufgaben“ zu den Workshops zu arbeiten.

Nach dem ersten Abendessen gab es eine Einführungsrunde, was uns am Wochenende erwartet, wie die Workshops eingeteilt sind und wir konnten erste Fragen stellen und verschiedene Modelle bewundern. Wer mag, kann sich hier umschauen.

Danach ließen wir den Abend gemütlich bei einer Runde Bier und Wein ausklingen. Hier habe ich den Freitag in Bildern dokumentiert.

Am Samstag begann der Tag mit einem sehr leckeren Frühstück auf das eine Fragerunde folgte. Daraufhin haben wir uns gegenseitig bei einigen Wichtigen Stellen vermessen. Denn alle Theorie nutzt gar nichts, wenn wir unsere eigenen Maße gar nicht kennen.

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Danach ging es zu meinem ersten Workshop „Ärmel von oben einstricken“, bei dem wir erörtert haben, wie genau man sich diesem Thema widmen kann und das ich auf jeden Fall beim meinem Langzeitprojekt „Rabenherzenpullover“ berücksichtigen will. Zumindest habe ich nun Lösungsansätze zur Berechnung der Armkugeln, dem Halsausschnitt und ich werde das zu gegebener Zeit mal vertiefen.

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Danach gab es Mittagessen, das vorzüglich war und während einige Teilnehmerinnen sich mit dem Einnähen von Reißverschlüssen beschäftigt haben, hatte ich freie Strick und Quatschzeit. Dabei haben wir dann bei eine Teilnehmerin noch weitere Maße genommen, so dass sie hoffentlich dann im Anschluss an dieses Wochenende ganz viel Freude damit haben wird, sich eine der Jacken von Monas Designs so zu stricken, dass ihr diese dann eben auch perfekt passt. Denn das war ja letztlich das Ziel dieser Workshops, dass wir das Handwerkszeug vermittelt bekommen um Strickstücke an unsere individuellen Problemzonen, Maße und Vorlieben anzupassen, was nicht nur das stricken mit möglicherweise anderer Maschenprobe, sondern eben vor allem das Verlängern und verkürzen, verbreitern und so weiter also eben das individuelle Anpassen von vorhandenen Anleitungen und sogar das Entwickeln neuer eigener Entwürfe ermöglichen soll.

Danach gab es erneute eine Fragerunde, bei der wir noch einiges zum Thema Berechnung von Raglanpullovern gelernt haben und warum einige Maße so bedeutend sind.

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Den Abend ließen wir erneut mit einem Radler ( also ich ) und Wein ( die meisten anderen Teilnehmerinnen) ausklingen und letztlich war ich wohl bis ca 2h in der früh wach.

am Sonntag dann gab es meinen letzten Workshop zum Thema Blenden, Anfänge und Abschlüsse bevor wir dann nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen die Heimreise antraten.

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Wir machten noch einen Abstecher bei lieben Freunden vorbei, die mir aus Island Wolle mitgebracht haben und aus der ich eine Jacke stricken möchte.

Das einzig traurige ist nun, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist. Alles in allem war es eine wunderbare Zeit, ich hatte so viel Spaß und habe noch viel mehr gelernt und hoffe sehr, das Gelernte nun umsetzen zu können.

Letztlich bleibt mir nur allen Teilnehmerinnen, sowie Cordula und Mona herzlich zu danken für eine schöne Zeit, nette Gespräche, großartigen Input und so viel Inspiration. Ich komme sehr gerne wieder!

Edit:

Hier  hat Netti ebenfalls über das Wochenende berichtet.

Socken, Socken, Sockenfieber

Irgendwie ist im Laufe dieses Jahres der Knoten in Sachen Socken geplatzt und ich stricke die Dinger inzwischen ganz gerne!

Bisher habe ich noch nicht „die Standardsocke“ für mich gefunden, sondern probiere mit jedem Paar einfach neue Dinge aus.

So zum Beispiel bei diesen dicken Socken das 6fach Garn, zwei Socken gleichzeitig stricken und die Muster. Das sind die Gyvatè (Ravelry) von Mona C. NicLeòid aka Monalykaina, die ich bereits am 28.2. angeschlagen habe. Aber aufgrund der vielen Musterreihen und der blöden Idee beide gleichzeitig aus einem Knäuel stricken zu wollen, habe ich die zwischendrin einfach ein paar Monate igroriert, die Fersen mehrfach neu machen müssen und letztlich dann durchgezogen. Jetzt sind sie endlich fertig.

img_20171207_184339.jpgIm Anschluss habe ich mich dann doch entschieden noch ein paar Socken anzuschlagen. Also Muster diente mir da diese Socken gestrickt:

Sockenmuster „Fischers Fru die Ilsebill“ dazu dann diese Ferse  probiert. Die Spitze, Ferse und das Bündchen habe ich aus Resten von Frl riechfeins Osernest gestrickt, der Rest ist ein 4fach Sockengarn von supergarne.com

Das Ganze ging jetzt echt fix, gerade mal eine Woche habe ich gebraucht. ( Na ok ich war auch krank zu Hause, aber dennoch) und daher beschlossen, sie zu Weihnachten zu verschenken.

Zur Abwechlung habe ich mich jetzt mal gegen Socken, aber dafür für Handschuhe entschieden. Das werden die Glacier von Julia Müller. Hier gehts zum  Projekt bei Ravelry. Ich hatte mir damals die Anleitungen fast alle gekauft. Leider gibt es keinen Support mehr, dafür stehen die Anleitungen jetzt kostenlos zur Verfügung. Und ich finde, wenn schon Handschuhe, dann wenigstens mit Stil.

 

FO – die Mona-Socken

Kaum zu glauben, aber wahr diese Socken sind endlich fertig. Wenn ich ehrlich bin, hab ich die 2. Socke ungefähr 5 x gestrickt, da ich immer wieder ribbeln musste. Mustersocken sollte man echt nicht auf die lange Bank schicken und sehr genaue Notizen machen.

Wie auch immer hier sind die Socken nun.Achso, ja die 2. Socke ist oben echt etwas kürzer, aber jetzt stört mich das auch nicht mehr und im Winter werde ich froh sein, ein paar schöne Wollsocken tragen zu können. Über die Fehler schaue ich jetzt einfach hinweg.

Gestrickt habe ich mit 2.00 mm Bambus Nadelspiel un.. dem Lang yarns Jawoll superwash Garn. Angefangen habe ich die Socken am  08.03. und fertig geworden bin ich am Sonntag 17.06.  Ich stricke echt zu wenig und zu langsam.

Das Muster ist Seudagan von MonaLykaina auf Ravelry. Angefangen hatte ich im Rahmen des #8feetkal aber ich konnte die Deadline echt nicht einhalten. Egal, fertig sind die Socken trotzdem und das Garn werde ich bestimmt noch einmal verwenden, es ist wirklich sehr weich. Außerdem ist innen in dem Knäel eine kleine Spule Garn enthalten, mit dem man die Ferse verstärken kann, was ich sehr genial finde.

WestEnd – Teststrick

Als ich das erste mal bei Mona über den Westend las war mir schon klar, dass ich den auch mal stricken wollen würde. Anfang Februar startete dann der Teststrick für diesen Pullover und da ich eh grad krank zu Hause rum lag habe ich mich kurz entschlossen zum Testen gemeldet und das Originalgarn Blacker Yarn Lyonesse dk und 4-ply bestellt.

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Da ich zunächst das falsche Garn bekommen hatte, also einmal dk statt 4-ply in sapphire, konnte ich dann erst am 17.2. richtig starten. Danach wurde ich dann aber in (für mich) Rekordzeit fertig und habe gestern Abend die letzte Bündchenkante abgekettet und den Pullover dann auch gleich gebadet. Jetzt trocknet er vor sich hin und ich hoffe, dass ich ihm dann rechtzeitig vor dem Flug nach Edinburgh noch die Fäden vernähen kann. Ich hoffe nämlich auf halbwegs schönes Wetter da um noch ein paar schöne Tragefotos zu machen.

Das interessante an diesem Pullover ist die Konstruktion, da man mit den Lacestreifen beginnt, dann den Pullover daraus herausstrickt.

Wenn beide Streifen fertig und nach dem spannen getrocknet sind, werden alle Maschen für beide Ärmel und das Rückenteil aufgenommen und bis zur Achsel gestrickt.

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Erst danach wird mit dem Vorderteil und dem vorderen Halsausschnitt genauso verfahren.

 

Dann werden die Ärmel vernäht, ich habe dies mit dem MAschenstich getan, was mich einen Tag Arbeit und jede Menge Nerven gekostet hat, aber wirklich toll aussieht, da die Ärmel nun nahtlos erscheinen. Im Anschluss daran wird der untere Körper in Runden gestrickt und ein Schößchen angestrickt, bevor alle Bündchen mit dem Kontratsgarn gearbeitet werden.

und so konnte ich gestern schon den fertigen Pullover zum trocknen spannen und bin sehr stolz, dass  ich ein Projekt in so kurzer Zeit abgeschlossen habe.

 

Das Garn jedenfalls hat mir so gut gefallen, weil es sich durch das Leinen total griffig und kühl anfühlt und die Färbungen finde ich ganz besonders schön, so dass ich mir für den zweiten Pullover aus der Lyonesse auch direkt Wolle bestellt habe. Und war diese hier :

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Damit soll dann der hier gestrickt werden.

Bonnies Wish

bereits im Sommer hatte ich entschieden meinen ersten MKAL mit zumachen und sehnlichst auf die Veröffentlichung der Anleitung erwartet. Es waren nur 2 dinge klar: 1: ein Tuch und 2. viele Zöpfe. Genau was ich schon lange mal stricken wollte und weil ich ja ohnehin genug Garne habe war die Entscheidung schnell getroffen: Araucania Yarn Botany Lace in einem senf-olive Ton. Je nach Licht ändert sich die Farbe eher ins gelbe oder grüne. Ganz hübsch eigentlich. Nur passt es kaum in mein übliches Farbshema. Aber zu einem grauen oder schwarzen Teil bestimmt toll.

Vom Muster selbst bin ich bisher begeistert und es macht echt Spaß zu sehen, wie sich die Verzopfungen entwickeln.

Dabei wurde zunächst eine lange Kante gestrickt, inkl stillgelegten Maschen, an denen jetzt der 2. Teil angestrickt wird. Eine schöne Art, mal ein Tuch zu beginnen.

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Und nun bin ich bei den ersten Reihen im 2. Teil, der ungefähr in der Mitte von der Kante begonnen wird

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