Teststrick – Boat Trip to Scilly ein WIP

ich stricke – wieder denn ich war durch Krankheit und Umzug ein wenig aus der Bahn geraten. Immerhin konnte ich Anfang Oktober den neuen Pullover beginnen. Gestern konnte ich dann endlich wieder weiter stricken und weil das so ist, will ich den Pullover hier als mein neues Projekt in Arbeit zeigen.

Der Pullover wird, wie viele von Monas Projekten, eher auf ungewöhnliche Art gestrickt. Das Originalgarn ist von der Wollmühle Blacker Yarn und eine Mischung aus Falklandwolle und Leinen und kommt entweder in dk oder als 4ply daher. Ich habe die Garne für den Boat Trip to Scilly aufgrund einer Skizze von der Designerin bereits im März direkt am Stand auf dem Edinburgh Yarn Festival erstanden. Es sind insgesamt 43 Farben ( Sapphire , Moonstone, Aquamarine,  Lapis) und dieses Mal stricke ich mit 2,75 mm Nadeln, da der West End doch recht schnell zeigte wie sehr das Garn zum Pilling neigt.

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Man beginnt mit 2 Musterstreifen, die später die Schultern bilden und nimmt dann am Rücken und am Vorderteil entsprechend Maschen auf. Da mein Sapphire ein wenig schneller zu Ende gehen könnte.

Gestern Abend habe ich endlich den 1. oberen Ärmel beendet. Jetzt geht es mit dem 2. oberen Ärmel weiter. Ich denke noch immer, dass das Sapphire eventuell nicht ganz reichen könnte, daher wird es ein wenig eine „Zitterpartie“.

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Das Muster kommt mit dem Garn wirklich schön raus

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etwas lang geworden, der Ärmel. Vermutlich muss ich da ernsthaft ein paar Reihen ribbeln.

WestEnd – Teststrick

Als ich das erste mal bei Mona über den Westend las war mir schon klar, dass ich den auch mal stricken wollen würde. Anfang Februar startete dann der Teststrick für diesen Pullover und da ich eh grad krank zu Hause rum lag habe ich mich kurz entschlossen zum Testen gemeldet und das Originalgarn Blacker Yarn Lyonesse dk und 4-ply bestellt.

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Da ich zunächst das falsche Garn bekommen hatte, also einmal dk statt 4-ply in sapphire, konnte ich dann erst am 17.2. richtig starten. Danach wurde ich dann aber in (für mich) Rekordzeit fertig und habe gestern Abend die letzte Bündchenkante abgekettet und den Pullover dann auch gleich gebadet. Jetzt trocknet er vor sich hin und ich hoffe, dass ich ihm dann rechtzeitig vor dem Flug nach Edinburgh noch die Fäden vernähen kann. Ich hoffe nämlich auf halbwegs schönes Wetter da um noch ein paar schöne Tragefotos zu machen.

Das interessante an diesem Pullover ist die Konstruktion, da man mit den Lacestreifen beginnt, dann den Pullover daraus herausstrickt.

Wenn beide Streifen fertig und nach dem spannen getrocknet sind, werden alle Maschen für beide Ärmel und das Rückenteil aufgenommen und bis zur Achsel gestrickt.

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Erst danach wird mit dem Vorderteil und dem vorderen Halsausschnitt genauso verfahren.

 

Dann werden die Ärmel vernäht, ich habe dies mit dem MAschenstich getan, was mich einen Tag Arbeit und jede Menge Nerven gekostet hat, aber wirklich toll aussieht, da die Ärmel nun nahtlos erscheinen. Im Anschluss daran wird der untere Körper in Runden gestrickt und ein Schößchen angestrickt, bevor alle Bündchen mit dem Kontratsgarn gearbeitet werden.

und so konnte ich gestern schon den fertigen Pullover zum trocknen spannen und bin sehr stolz, dass  ich ein Projekt in so kurzer Zeit abgeschlossen habe.

 

Das Garn jedenfalls hat mir so gut gefallen, weil es sich durch das Leinen total griffig und kühl anfühlt und die Färbungen finde ich ganz besonders schön, so dass ich mir für den zweiten Pullover aus der Lyonesse auch direkt Wolle bestellt habe. Und war diese hier :

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Damit soll dann der hier gestrickt werden.

Urlaubsfärberei

Seit einiger Zeit spuken mir Ideen von Verlaufsfärbungen im Kopf hreum. Dieses Mal wollte ich aber Garne färben, zum einen, weil ich nicht schnell genug spinne und zum anderen um einfach mal was neues zu probieren. Ich hatte mir über supergarne.com ein paar Garne kommen lassen, die hier schon ein paar Wochen rum lagen. Dann kam alles anders als gedacht und mein Urlaub war so gut wie rum, bevor ich zum Färben kam. Also nutzte ich den vergangenen Freitag, meinen letzte Urlaubstag und probierte ein paar Dinge aus.
Als Ausgangsmaterial waren mir 2 Stränge Merino superwasch (400m auf 100g) und 2 Stränge Merino SW mit Lurex in die Hände gefallen. Die verbliebenen 2 Stränge mit Seide habe ich erstmal verwahrt.

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Dann begann ich zu wickeln. Den einen Strang mit Lurex habe ich in 4 kleine Knäuele gewickelt. Dabei haben die „Verbindungsfäden“ zwischen den Miniknäuel ganz schön gelitten, und ich würde das mit den Seidesträngen vermutlich von Hand wickeln wollen, oder etwas mit einem Knäuelhalter versuchen oder so, aber für den ersten Versuch war es so ok.

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Jedenfalls habe ich dann jedes Miniknäuel in 4 nebeneinander stehende Becher mit heißem Wasser getunkt und dann mit je einem von 4 blau /-grüntönen getränkt. Dabei waren bis auf einen Mischton alle übrigen 1 %ige Lösungen von Luvotex oder Lanasetfarben. ( Marine, blau, mischtürkis, blautürkis). Das ganzee habe ich dann 4 Stunden stehen lassen und dann eine halbe Stunde im Backofen bei 90 Grad fixiert . ( ich benütze dazu immer Bratenschläuche).

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Als nächstes habe ich einen Strang Merino SW in heißem Wasser (mit Zitronensäure) vorgebadet und dann in 3 Schüsseln verteilt. Dann habe ich je 1%ige Lösungen rubin und schwarz ( Luvotex) in die beiden äußeren Becher und eine Mischung aus ca 60 % schwarz und 40% rubin in den mittleren Becher gekippt und darin den Strang eingelegt; auch den habe ich ca. 4 Stunden darin gelassen, dabei dann die mittleren (weißen Teile) vorsichtig ab und an in die eine oder andere Schale gezogen, damit diese nicht ganz weiß bleiben.
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Dann habe ich einen Strang doppelt gewickelt um einen Verlauf von dunkel-hell-dunkel zu erwirken und den in den Topf geworfen um die Farbe eine Stunde einköcheln zu lassen. Das ganze in einer Farbmischung von Lanasetfarben aus 60% rot 2b und 40% blau 2R.
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Zuletzt habe ich noch einen Strang Merino SW mit Lurex einfach gewickelt und diesen ebenfalls in eine lila/ violettmischung getan. Dieses Mal in einen Eimer (heißer) Farblösung, die ich über Nacht hatte einwirken lassen. Hierzu habe ich 50 % blau 2ra und 40% rot 2ga und 10 % rot 2b gemischt und das ganze dann über Nacht stehen gelassen.
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Danach habe ich alles in einer Strumpfhose eingewickelt um möglichst wenig Bewegung der Garne und Fasern zu zulassen und jeden Teil zusätzlich verknotet und alles zusammen mit einer Wolldecke bei 1000 Umdrehungen in der Waschmaschine geschleudert und dann die Knäuel mit der Kreuzhaspel wieder in einen Strang gewickelt. Am nächsten Tag habe ich die Stränge nochmal für eine Stunde im Backofen fixiert und dann trocknen lassen.

Da sowohl im Eimer, als auch in den Bechern noch so viel Restfarbe war, die meiner Meinung nach nicht mehr von den Garnen aufgenommen wurden, beschloss ich noch ein paar Fasern zu färben. Als erstes mischte ich die blau und grün zusammen, gab noch etwas Säure hinzu und färbte damit einen Kammzug mit 100 g Polwarth Fasern (es wurde helltürkis). Anschließend mischte ich das rubin-schwarz mit dem schwarz und färbte nochmals 100g Polwarth (was ein schönes grau ergab). Am nächsten Tag, nach dem Erlösen des letzten Knäuel hatte ich noch lila über. Da mir das aber dann für 200 BFL mit Seacell zu wenig Farbe war (ich mischte die Lösung nochmal mit heißem Wasser und Zitronensäure und legte die Fasern schon mal ein), habe ich den Topf nochmal angeworfen und ein wenig lila angemischt und dann die Fasern nochmal überfärbt. Allerdings habe ich wiederum kleine weiße Stellen, da wo der Strang locker vezopft war, vermutlich ist mein Färbetopf doch etwas klein um 200g Fasern auf einmal zu färben.
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Heute Abend ist alles trocken. Leider sind die Farben arg verfälscht, aber man kann zumindest das Ergebnis erahnen. Die Verläufe sind nicht wirklich so geworden, wie gewollt. Dabei sind es eher ein hell und ein dunkel mit einem melierten Effekt geworden. Aber man kann zumindest die Richtung erkennen.
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